Trotz Verlangsamung der Weltwirtschaft ist mittelfristig eine solide Nachfrage nach Wassertechnologieprodukten zu erwarten, da die Wasserinfrastruktur in den meisten Regionen entweder überaltert ist und erneuert oder neu aufgebaut werden muss. Alleine in den USA sind über 40 Prozent der Wasserleitungen gemäß der “American Society of Civil Enginieers” in einem sehr schlechten Zustand. Speziell die Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern wird massive Investitionen in Wasserinfrastruktur nach sich ziehen.

Wir erachten daher den Wassersektor weiterhin als einen attraktiven Wachstumsmarkt, welcher sich auch in einem makroökonomisch schwierigeren Umfeld gut behaupten wird. Der Sektor hat dabei einen großen Vorteil: Es gibt für Wasser kein Substitut und es sind keine disruptiven Technologien in Sicht, welche die Wasserindustrie grundlegend verändern werden. Vor diesem Hintergrund sind Unternehmen, die einen Beitrag leisten, den Wasserverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln, sehr gut positioniert.

Es kann erwartet werden, dass solche Unternehmen durch politische beziehungsweise regulatorische Rahmenbedingungen zusätzliche Unterstützung erhalten werden. Dafür spricht auch die Feststellung des World Economic Forums, welches den drohenden Wassermangel als eines der zehn größten globalen Risiken für die Menschheit bezeichnet hat. Zudem ist es in einer Phase erhöhter wirtschaftlicher Unsicherheit aus Investorensicht zentral, dass die Unternehmen eine hohe Qualität haben und ihre Kapitalkosten verdienen sowie eine hohe Visibilität bezüglich der zukünftigen Gewinne haben. Dies ist bei Wasserversorgern und bei Wassertechnologieunternehmen im Vergleich zu anderen zyklischen Technologieunternehmen der Fall.

Folgerichtig liegt hier ein Hauptaugenmerk des Swisscanto (LU) Equity Fund Global Water Invest AT (ISIN LU0302976872). Der bereits vor knapp zwölf Jahren lancierte Fonds fokussiert sich auf 40 bis 50 Unternehmen, die einen Beitrag dazu leisten, beispielsweise die Wassernachfrage zu senken, den Wasserschutz zu erhöhen oder die Wasserverteilung effizienter zu gestalten. Dabei steht ein nachhaltiger Investmentprozess im Mittelpunkt. Dabei kommen zuerst Ausschlusskriterien zur Anwendung und im nächsten Schritt wird die Sustainability Impact-Analyse unseres Nachhaltigkeitsresearchs berücksichtigt. Entsprechend können Investoren mit diesem Fonds, dessen Portfolio aktuell knapp 150 Millionen Euro Vermögen aufweist, sowohl nachhaltige Entwicklungen unterstützen als auch an deren erfolgreichen Umsetzung partizipieren.

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