ESG Aktuell | Nachhaltiges Bankwesen

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Nachhaltiges Finanzwesen: Engagement-Reise nach Thailand und Malaysia

Einer der Engagement-Schwerpunkte von BMO im Jahr 2019 ist, dass wir ökologisches und soziales Risikomanagement in der Kreditvergabe von Banken verbessern wollen. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf Banken in der ASEAN-Region, wo insbesondere in Branchen wie Energiegewinnung aus Kohle und Palmöl diverse Risiken bestehen.

Engagement in Thailand und Malaysia

Wir nahmen in Bangkok an einer gut besuchten Konferenz zum Thema nachhaltiges Finanzwesen teil. Dort erläuterten wir die Investorenerwartungen zu Standards im nachhaltigen Bankwesen. Veranstalter war die Bank of Thailand (BoT). Außerdem trafen wir uns mit Vertretern mehrerer Banken zu Einzelgesprächen und kontaktierten einige Unternehmen in Bangkok und Kuala Lumpur (Malaysia).

Es herrschte ein ausgeprägtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Bankwesen und für die Erwartungen von Investoren und Organisationen der Zivilgesellschaft. Man war aber besorgt, dass strengere ökologische und soziale Standards die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Auch der Nachholbedarf gegenüber Banken aus Singapur wurde nur widerwillig eingeräumt: Die Banken aus Singapur liegen im nachhaltigen Bankwesen in der ASEAN-Region klar an der Spitze…

RECHTLICHER HINWEIS
Dieses Dokument wird in Deutschland von BMO Global Asset Management herausgegeben und ist ausschließlich für Marketing- und Informationszwecke bestimmt.
Die in den Marketingmaterialien gegebenen Informationen stellen keinesfalls eine Anlageberatung bzw. Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder für sonstige Transaktionen in Bezug auf die Fonds dar und dürfen auch nicht als solche interpretiert werden.
© 2019 BMO Global Asset Management. Werbung für Finanzprodukte wird zu Marketing- und Informationszwecken angeboten in der EU von BMO Asset Management Netherlands B.V., einem von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) regulierten Unternehmen, und in der Schweiz von BMO Global Asset Management (Swiss) GmbH, einem von der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) zugelassenen und regulierten Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen und zum Ausdruck gebrachten Meinungen geben die Einschätzungen von BMO Global Asset Management zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Angaben zu in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die Zukunftserwartung von BMO Global Asset Management wider, können aber erheblich von den tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnissen abweichen.
ESG Aktuell | Palmöl

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Kann Palmöl jemals nachhaltig sein?

Wir sind davon überzeugt, dass Diversität in den Vorstandsetagen von Vorteil ist. Eine angemessene Vielfalt an Fähigkeiten und Sichtweisen kann entscheidend sein. Unternehmen sollten im Vorstand, in der Geschäftsleitung und auf allen Ebenen nach mehr Diversität streben. Nur so können sie die bestmögliche Kombination aus Kompetenzen, Erfahrung und unterschiedlichen Perspektiven sicherstellen.

Weil dem Klimawandel und die Artenvielfalt jetzt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist auch der politische Druck in der EU und den USA gestiegen und wird durch die Zweifel am Erfolg bestehender Initiativen noch verstärkt. Ein Beleg dafür ist, dass Elizabeth Warren und Bernie Sanders, die 2020 bei den US-Präsidentschaftswahlen antreten, kürzlich zusammen mit sechs weiteren Senatoren Fondsmanager in einem Schreiben aufforderten1, sich bei Portfoliounternehmen zu engagieren, die für den Anbau von Ölpalmen Wälder abholzen oder finanziell davon profitieren.

Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) ist eine der wichtigsten Initiativen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in dieser Branche, steht aber auch in der Kritik. Im Folgenden fassen wir einige Herausforderungen des RSPO zusammen und berichten über aktuelle Entwicklungen diese zu adressieren.

Folgen von Palmöl

Jedes Jahr werden etwa 66 Millionen Tonnen Palmöl hergestellt – über 50% davon in Indonesien und über 30% in Malaysia2. Die Produktion hat erhebliche soziale und ökologische Folgen…

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ESG Aktuell | Genderdiversity

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Im Fokus: Geschlechtervielfalt

Wir sind davon überzeugt, dass Diversität in den Vorstandsetagen von Vorteil ist. Eine angemessene Vielfalt an Fähigkeiten und Sichtweisen kann entscheidend sein. Unternehmen sollten im Vorstand, in der Geschäftsleitung und auf allen Ebenen nach mehr Diversität streben. Nur so können sie die bestmögliche Kombination aus Kompetenzen, Erfahrung und unterschiedlichen Perspektiven sicherstellen.

BMO Global Asset Management legt seit Jahren sehr viel Wert auf Geschlechtervielfalt. Beispielsweise setzen wir interne Initiativen und Ziele um und unterstützen Branchengruppen wie Catalyst und den 30% Club. 2016 hat BMO auch eine Strategie aufgelegt, die sich auf Frauen in Führungspositionen konzentriert.

Unsere Aktivitäten 2018

2018 hatten wir zum Thema Geschlechterdiversität über 200 Engagementkontakte zu Unternehmen oder ihren Vorständen. Außerdem machten wir bei Bedarf von unserem Stimmrecht Gebrauch: Unseres Erachtens sollte zumindest ein Vorstandsmitglied weiblich sein…

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