Haben Sie „reduzieren“ gesagt?

Haben Sie „reduzieren“ gesagt?

 

Der Klimawandel ist längst eine Realität – der Countdown läuft. Die Frage ist nicht mehr, ob wir reagieren sollten, sondern wie. Diese Frage muss sich jeder für seinen Bereich stellen – Privatpersonen, Unternehmen, Staaten –, doch die Antwort ist nicht einfach. Da mehrere Aktionsmöglichkeiten angeboten werden: Wie können Anleger ihren Impact maximieren?

TECHNOLOGISCHE INNOVATIONEN IM DIENSTE VON IMPACT?

Der erste Lösungsansatz ist heute die technologische Innovation. Der Fortschritt ermöglicht Lösungen für zahlreiche Umweltprobleme, da er uns Alternativen zu unserem Lebensstil zur Verfügung stellt. So können wir unsere Autos mit Verbrennungsmotoren durch Elektroautos ersetzen und unsere Kohlekraftwerke durch Windparks oder Photovoltaikanlagen. Recht komfortable Alternativen, die keine grundlegende Umstellung unserer Gewohnheiten und unseres Konsumverhaltens voraussetzen. Indes stehen sie aufgrund der mangelnden Distanz und Objektivität in Bezug auf ihre tatsächlichen Auswirkungen immer wieder in der Kritik. Kontrovers diskutiert werden vor allem die verdeckten Kosten für die Umwelt und ihre Rebound-Effekte1. Der Studie eines US-amerikanischen Think Tanks zufolge bewirkt der Rebound-Effekt auf gesamtgesellschaftlicher Ebene, „dass immer dann, wenn in puncto Energieeffizienz zwei Schritte nach vorne gemacht werden, es wieder einen Schritt oder mehr zurückgeht, so dass unter Umständen sämtliche anfänglichen Einsparungen wieder zunichte gemacht werden2“. Wenn sich neue Technologien als tragfähige Alternativen für den Umweltschutz durchsetzen wollen, müssen sie sämtliche Auswirkungen hinterfragen.

Die CO2-Kompensation als Option

Auch wenn sich dies als ökologisch kontraproduktiv erweisen könnte, entscheiden sich immer mehr Akteure für die Kompensation ihrer CO2-Emissionen. Eine der gängigsten Lösungen ist die Aufforstung. Da bekannt ist, dass die natürlichen CO2-Binder – Ozeane, Pflanzen, Böden – durchschnittlich die Hälfte der jährlichen CO2-Emissionen absorbieren, scheint diese Lösung sinnvoll.3 Es reicht nicht, dass einige Ölkonzerne und Fluggesellschaften ankündigen, Bäume pflanzen zu wollen, um kohlenstoffneutral zu werden, denn dies ist wahrlich kein Freibrief für umweltschädliche Aktivitäten. Eine Kompensation muss grundsätzlich mit einer erheblichen Reduzierung der Umweltbelastung einhergehen. Zudem ist Aufforstung zwar eine effiziente Möglichkeit zur Bindung von CO2, nur müssen bestimmte Bedingungen vorhanden sein, was selten der Fall ist. Der Wald muss verantwortungsbewusst bewirtschaftet werden, um die Biodiversität zu erhalten oder wiederherzustellen. Und sobald der Wald ausgereift ist, muss das geschlagene Holz für die Herstellung von dauerhaften Produkten verwendet werden, statt zu verrotten, weil es sonst das während seiner Lebensdauergebundene CO2 wieder in die Atmosphäre abgibt.

DIE BESTE ALLER LÖSUNGEN: DIE REDUZIERUNG DER UMWELTBELASTUNG

Angesichts dieser durchwachsenen Schlussfolgerungen gibt es bei einer Lösung offenbar einen Konsens – bei der Reduzierung der Umweltbelastung. Sie bildet das Kernelement im Szenario des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels zur Begrenzung der Erderwärmung. Die gute Nachricht ist, dass das Impact-Potenzial gewaltig ist und dass jeder einzelne von uns einen Beitrag leisten kann. Privatpersonen, die ihre Abfallmenge reduzieren wollen, kaufen immer mehr verpackungsfreie, lose Produkte – dieser Markt hat 2019 in Frankreich einen Zuwachs um 41% verzeichnet und wird bis 2022 auf 3,2 Milliarden Euro steigen!4 Und auch die Unternehmen sind nicht untätig. Ob durch die Optimierung ihrer Herstellungsverfahren oder durch ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot – den Unternehmen kommt eine Schlüsselrolle zu. Das Textil- und Hygienedienstleistungsunternehmen ELIS hat dies erkannt und die Reduzierung ihrer Umweltbelastung schon vor einigen Jahren zur Chefsache erklärt. Dank der geleisteten Anstrengungen ermöglicht das Unternehmen Kunden, die sich für die Großwäscherei statt für individuelles Waschen entscheiden, eine Reduzierung ihrer Umweltbelastung um das bis zu 10-Fache. Die Unternehmen, die La Financière de l’Echiquier bevorzugt, sind Akteure, die verstanden haben, dass Innovation, Kompensation und vor allem die Reduzierung ihrer Umweltbelastung Lösungen sind, die ihnen eine deutliche Verbesserung ihres ökologischen Fußabdrucks ermöglichen.

1 Rebound-Effekt: Die Steigerung der technologischen Effizienz von Produkten bewirkt eine Zunahme ihres Konsums.
2 Studie des Think Tank Breakthrough Institute
3 Audrey GARRIC, Le Monde, 2019

Tech-Messe CES: Neue Gegner für die Auto-Branche

Tech-Messe CES: Neue Gegner für die Auto-Branche

 Heute ging in Las Vegas die Technologiemesse CES zu Ende. Statt neuer Geräte standen eher Dienste und Features für bestehende Technologien im Fokus. Und: Das Automobil fungiert zunehmend als smartes Gerät auf Rädern und als Abspielfläche für Apps. Um traditionelle Leistungswerte wie Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit oder Reichweite geht es dabei kaum noch. „Lange Zeit lag der Fokus der Hersteller auf der Motorleistung oder dem Design, die Elektronik war nur zweitrangig“ erklärt Mark Lewis, der globale Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei BNP Paribas Asset Management. „Das könnte sich nun rächen und sowohl das Fahrerlebnis und die Automobilbranche selbst völlig verändern.“

Mehr zum Thema lesen Sie im folgenden Kommentar:

Mark Lewis zu den Fahrzeugtrends auf der CES in Las Vegas

Die neuen Autos: Mehr IT als PS

Zum Ende der aktuellen Technologiemesse CES in Las Vegas scheint eines klar: Das Kernstück im Auto der Zukunft ist nicht mehr der Antrieb, sondern die IT. Lange Zeit lag der Fokus der Hersteller auf der Motorleistung oder dem Design, die Elektronik war nur zweitrangig. Das könnte sich nun rächen und sowohl das Fahrerlebnis als auch die Automobilbranche selbst völlig verändern. Schon jetzt sind auf den Messen Fahrzeug-Prototypen mit Firmenlogos zu sehen, die in der Autobranche bisher niemand auf dem Schirm hatte.

Zum einen wird sich mit dem Bedeutungsgewinn der IT und dem schrittweisen Abschied vom Verbrennungsmotor das Verhältnis von Hersteller und Zulieferer neu ordnen: Auf ihre Expertise in der Massenproduktion allein können sich die etablierten Autobauer nicht mehr verlassen, sie müssen jeden Wettbewerb ernst nehmen. Newcomer wie etwa Tesla profitieren nämlich davon, dass Zulieferer wie Continental, Bosch oder ZF standardisierte Einzelteile anbieten, die mit relativ wenig Aufwand zu einem funktionierenden Fahrzeug verbaut werden können. Wenn sich Partner branchenübergreifend zusammentun, hätten selbst namhafte Konzerne das Nachsehen.

Zum anderen ruft der Wandel ganz neue Konkurrenten auf den Plan: Größte Überraschung zum Messeauftakt der CES war etwa die Vorstellung des Elektroautos „Vision-S“ des japanischen Elektronik-Konzerns Sony. Als Experte für Unterhaltungselektronik setzt Sony klar auf Assistenz- und Unterhaltungssysteme. So soll etwa eine intelligente Audio-Steuerung ermöglichen, dass jeder Mitfahrer unterschiedliche Musik hören kann. Aber auch der chinesische Elektroautobauer Beyton zeigte sein seriennahes Modell, in dem übergroße Displays den Innenraum dominieren. Autos sind also künftig eher rollende Kinosäle; die Passagiere sollen Videos streamen, im Netz surfen oder Mails beantworten können. Auch in Sonys Vision-S reicht ein Display fast von Tür zu Tür.

Bei den Autos der Zukunft werden Elektronik, Software und Sensorik zur wichtigsten Kernkompetenz – wichtiger als Motoren und Fahrwerk. Anleger sollten diesen Trend im Hinterkopf behalten, wenn sie die Gesamtstrategie der Auto-Unternehmen in ihrem Portfolio bewerten, und sich fragen, ob ihre Titel (weiterhin) ein erfolgreiches Geschäftsmodell und ein attraktives Investment bieten.

Gleichzeitig wird Herr Lewis am
29.01.2020 auf dem Fondskongress
in Mannheim
um 16:40 Uhr in Saal 9
zum Thema: “Erdöl oder Batterien –

welche Energie macht das Rennen?”
einen Vortrag halten.

ESG Aktuell | Nachhaltiges Bankwesen

ESG Aktuell | Nachhaltiges Bankwesen

Nachhaltiges Finanzwesen: Engagement-Reise nach Thailand und Malaysia

Einer der Engagement-Schwerpunkte von BMO im Jahr 2019 ist, dass wir ökologisches und soziales Risikomanagement in der Kreditvergabe von Banken verbessern wollen. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf Banken in der ASEAN-Region, wo insbesondere in Branchen wie Energiegewinnung aus Kohle und Palmöl diverse Risiken bestehen.

Engagement in Thailand und Malaysia

Wir nahmen in Bangkok an einer gut besuchten Konferenz zum Thema nachhaltiges Finanzwesen teil. Dort erläuterten wir die Investorenerwartungen zu Standards im nachhaltigen Bankwesen. Veranstalter war die Bank of Thailand (BoT). Außerdem trafen wir uns mit Vertretern mehrerer Banken zu Einzelgesprächen und kontaktierten einige Unternehmen in Bangkok und Kuala Lumpur (Malaysia).

Es herrschte ein ausgeprägtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Bankwesen und für die Erwartungen von Investoren und Organisationen der Zivilgesellschaft. Man war aber besorgt, dass strengere ökologische und soziale Standards die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Auch der Nachholbedarf gegenüber Banken aus Singapur wurde nur widerwillig eingeräumt: Die Banken aus Singapur liegen im nachhaltigen Bankwesen in der ASEAN-Region klar an der Spitze…

RECHTLICHER HINWEIS
Dieses Dokument wird in Deutschland von BMO Global Asset Management herausgegeben und ist ausschließlich für Marketing- und Informationszwecke bestimmt.
Die in den Marketingmaterialien gegebenen Informationen stellen keinesfalls eine Anlageberatung bzw. Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder für sonstige Transaktionen in Bezug auf die Fonds dar und dürfen auch nicht als solche interpretiert werden.
© 2019 BMO Global Asset Management. Werbung für Finanzprodukte wird zu Marketing- und Informationszwecken angeboten in der EU von BMO Asset Management Netherlands B.V., einem von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) regulierten Unternehmen, und in der Schweiz von BMO Global Asset Management (Swiss) GmbH, einem von der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) zugelassenen und regulierten Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen und zum Ausdruck gebrachten Meinungen geben die Einschätzungen von BMO Global Asset Management zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Angaben zu in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die Zukunftserwartung von BMO Global Asset Management wider, können aber erheblich von den tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnissen abweichen.
ESG Aktuell | Palmöl

ESG Aktuell | Palmöl

Kann Palmöl jemals nachhaltig sein?

Wir sind davon überzeugt, dass Diversität in den Vorstandsetagen von Vorteil ist. Eine angemessene Vielfalt an Fähigkeiten und Sichtweisen kann entscheidend sein. Unternehmen sollten im Vorstand, in der Geschäftsleitung und auf allen Ebenen nach mehr Diversität streben. Nur so können sie die bestmögliche Kombination aus Kompetenzen, Erfahrung und unterschiedlichen Perspektiven sicherstellen.

Weil dem Klimawandel und die Artenvielfalt jetzt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist auch der politische Druck in der EU und den USA gestiegen und wird durch die Zweifel am Erfolg bestehender Initiativen noch verstärkt. Ein Beleg dafür ist, dass Elizabeth Warren und Bernie Sanders, die 2020 bei den US-Präsidentschaftswahlen antreten, kürzlich zusammen mit sechs weiteren Senatoren Fondsmanager in einem Schreiben aufforderten1, sich bei Portfoliounternehmen zu engagieren, die für den Anbau von Ölpalmen Wälder abholzen oder finanziell davon profitieren.

Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) ist eine der wichtigsten Initiativen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in dieser Branche, steht aber auch in der Kritik. Im Folgenden fassen wir einige Herausforderungen des RSPO zusammen und berichten über aktuelle Entwicklungen diese zu adressieren.

Folgen von Palmöl

Jedes Jahr werden etwa 66 Millionen Tonnen Palmöl hergestellt – über 50% davon in Indonesien und über 30% in Malaysia2. Die Produktion hat erhebliche soziale und ökologische Folgen…

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ESG Aktuell | Genderdiversity

ESG Aktuell | Genderdiversity

Im Fokus: Geschlechtervielfalt

Wir sind davon überzeugt, dass Diversität in den Vorstandsetagen von Vorteil ist. Eine angemessene Vielfalt an Fähigkeiten und Sichtweisen kann entscheidend sein. Unternehmen sollten im Vorstand, in der Geschäftsleitung und auf allen Ebenen nach mehr Diversität streben. Nur so können sie die bestmögliche Kombination aus Kompetenzen, Erfahrung und unterschiedlichen Perspektiven sicherstellen.

BMO Global Asset Management legt seit Jahren sehr viel Wert auf Geschlechtervielfalt. Beispielsweise setzen wir interne Initiativen und Ziele um und unterstützen Branchengruppen wie Catalyst und den 30% Club. 2016 hat BMO auch eine Strategie aufgelegt, die sich auf Frauen in Führungspositionen konzentriert.

Unsere Aktivitäten 2018

2018 hatten wir zum Thema Geschlechterdiversität über 200 Engagementkontakte zu Unternehmen oder ihren Vorständen. Außerdem machten wir bei Bedarf von unserem Stimmrecht Gebrauch: Unseres Erachtens sollte zumindest ein Vorstandsmitglied weiblich sein…

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DIE AUSWIRKUNGEN VON ESG-ANLAGEN IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN

DIE AUSWIRKUNGEN VON ESG-ANLAGEN IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN

NIEDRIGERE GOVERNANCE-STANDARDS, ERHÖHTES KORRUPTIONSRISIKO, LOCKERERE BERICHTERSTATTUNGSVORSCHRIFTEN: KÖNNEN ANLEGER IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN VON EINER ANWENDUNG VON ESG-KRITERIEN (UMWELT, SOZIALES UND UNTERNEHMENSFÜHRUNG) PROFITIEREN?

Auf der Basis historischer Ist-Daten für unseren speziellen ESG-Rahmen, die über ein Jahrzehnt zurückgehen, können wir das Risiko-Ertragsprofil des ESG-Schwellenländeruniversums von Candriam analysieren. Wert oder Werte? Unsere Vergangenheitsbasis ermöglicht uns, den Wert der historischen Performance zu ermitteln, der sich aus der Anwendung von Nachhaltigkeitswerten auf diesen komplexen Märkten ergibt. Auch können wir untersuchen, ob der Verzicht auf Unternehmen in diesem Universum, die ein erhöhtes ESG-Risiko darstellten, irgendwelche Vorteile brachte. Des Weiteren sind wir in der Lage, Stilausrichtungen im Zeitablauf zu analysieren.

Die wichtigste Frage, die sich die meisten Anleger wohl stellen, lautet: „Haben ESG-Faktoren einen positiven, negativen oder überhaupt keinen Einfluss auf die finanziellen Erträge von Schwellenländeraktien?“.

Nur wenige Verfahren wurden lange genug angewandt, um zeitgleiche Daten zu liefern. Entdecken Sie unsere Ergebnisse aus mehr als 10 Jahren Anwendung von ESG-Kriterien auf unser Schwellenländer-Aktienuniversum.

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INHALTSVERZEICHNIS

    • Die Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Anlagen in Schwellenländeraktien schafft Mehrwert
    • Auswirkungen einer ESG-Herabstufung
    • Fallstudie Vale
    • Stil-, Tendenz- und objektive Faktoren
    • Stil-Exposures von ESG-konformen und Ausschluss-Universen